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Neubau der Abfallwirtschaft

Allgemeine Baubeschreibung

Die damalige Situation des Abfallwirtschaftsbetriebes sollte mit dem Neubau verbessert werden. Die verschiedenen Betriebseinrichtungen waren auf mehrere Standorte im Landkreis verteilt und wurden durch den Neubau weitgehend zentralisiert. Der bauliche Zustand war mangelhaft und die Arbeitsbedingungen waren als sehr beengt einzuschätzen.


Objekt:

Neubau des Abfallwirtschaftsbetriebes

Heinrichstraße 29

06449 Aschersleben

Abfallwirtschaft

Bauherr:

Abfallwirtschaftsbetrieb

Eigenbetrieb des Landkreises Aschersleben - Staßfurt

Heinrichstraße 39

06449 Aschersleben


1. Allgemeines

So wurde vom Landkreis Aschersleben-Staßfurt ein Wettbewerb zum Neubau des Abfallwirtschaftsbetriebes ausgelobt, in dessen Ergebnis die Planung des Neubaus in Auftrag gegeben wurde.


Windfang

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2.Verkehrstechnische Anbindung

Das Baugelände liegt im innerstädtischen Bereich von Aschersleben in einem Mischgebiet und beinhaltet die Grundstücke Heinrichstraße 25, 27 ,29 und die Prof.- Dr.- W.- Friedrich- Str. 16. Es wird im Nordwesten von der Heinrichstraße und im Nordosten von der Bahnhofstraße begrenzt. Die Grenze im Südwesten bildet die Prof.- Dr.- W.- Friedrich- Straße. Durch den Abbruch der Gebäude auf dem Gelände Prof.- Dr.- W.- Friedrich- Straße konnte dort mit dem Bau der neuen Betriebsgebäude begonnen werden. Nach Umzug des Betriebshofes wurden die vorhandenen Gebäude auf dem Gelände Heinrichstraße abgebrochen. Hier entstanden die PKW- Stellplätze.

Zufahrten:

- Zufahrt Heinrichstraße
– Besucherverkehr und Zufahrt zu den Stellplätzen der Betriebsangehörigen und Besucher

- Zufahrt Bahnhofstraße
– Feuerwehrzufahrt, Hauptein- und –ausfahrt für die Betriebsfahrzeuge

- Zufahrt Prof.- Dr.- W.- Friedrich- Straße
– Behelfsein- und ausfahrt

3. Gebäude

Der Gebäudekomplex setzt sich aus 5 Einzelgebäuden (Gebäude A, B, C, D und E) zusammen, die in ihren Hauptachsen in Nordost- Südwest-Richtung ausgerichtet sind.

In der ersten Hauptachse sind die Gebäude A bis C angeordnet, die über dazwischen liegende Verbinderbauten (Verbinder A und B) erschlossen werden.

 

Ausführung der Gebäude A, B, C und E:

Außenwände:

17,5cm KS-Mauerwerk,8cm Wärmedämmung, 6cm Luftschicht und 9cm farbige Betonsteinverblender

Innenwände:

Kalksandsteinmauerwerk

Fenster:

Aluminiumfenster mit Wärme- und Sonnenschutzverglasung,zusätzlich außen liegende Verschattung für Büroräume

Türen:

Treppenraumtüren
- T30 rauchdicht selbstschließend,
- Türen von notwendigen Fluren zu Räumen – dicht schließend
- Türen zu Heiztechnik / HA - rauchdicht

Aufzug:

behindertengerechter Aufzug im Gebäude A

Bedachung:

Metalldeckung,
Gebäude A, B und C Satteldach ca. 3° DNG,
Gebäude E Pultdach ca. 3° DNG


Windfang

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Windfang

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Gebäude A

Dieses Gebäude ist als Verwaltungsgebäude für den Abfallwirtschaftsbetrieb vorgesehen.
Neben dem Sitz der Geschäftsführung beinhaltet es alle erforderlichen Büroräume für die Abwicklung des Besucherverkehrs, Abrechnung und Archivierung.
Im Gebäude integriert ist ein behindertengerechter Aufzug, behindertengerechte WC im EG (gleichzeitig WC- Räume für die Verwaltung).
Das Gebäude A wird über den Verbinder A erschlossen. Hier befindet sich der Haupteingang für Besucher und Verwaltungspersonal.

Gebäude B

In diesem Gebäude ist der komplette Sozialtrakt untergebracht.
Im Erdgeschoss befinden sich die Dusch- und Waschräume, WC sowie die Umkleideräume für das technische Personal.
Das Obergeschoss gliedert sich in Pausenraum, Teeküche, WC- Räume und Archivräume.
Gebäude B wird durch Verbinder A und Verbinder B erschlossen.

Gebäude C

Das Werkstattgebäude wird mit seiner nordwestlichen Längswand direkt an die Grenze zum Nachbargrundstück gebaut (Grenzbebauung). Deshalb werden hier die Fensteröffnungen nur als gestalterische Blindfelder ausgeführt.
Im Gebäude befinden sich eine Werkstatt für Kleinstreparaturen, ein Waschplatz zur Säuberung der LKW, die Räumlichkeiten für Werkstattmeister mit dazugehörigen Lager- und Archivräumen sowie der Technikraum für Heizung und Warmwasser.

Gebäude D

Gebäude D wird in Nordost-Südwest-Richtung an die Grenze zur Kastanienschule und zum Arbeitsamt gebaut.
Hierbei handelt es sich um die Garage für die Müllfahrzeuge und anderen zum Abfallwirtschaftsbetrieb gehörenden Betriebsfahrzeuge.
Die Garage ist in zwei Abschnitte brandschutztechnisch unterteilt und bietet Platz für 15 Großstellplätze für LKW (Sonderfahrzeuge), mehrere Kleinfahrzeuge (PKW, Kleintransporter) sowie einen Lagerraum für Restabfallbehälter.

Gebäude E

Gebäude E schließt den Gebäudekomplex zur Prof.- Dr.- W.- Friedrichstraße ab und dient in seiner Fortsetzung als gestaltete Wand hier gleichzeitig als Schallschutz für die angrenzenden Wohnbebauungen.
Im Gebäudebereich E befinden sich neben der Behelfsausfahrt weitere Lagerräume und der Hausanschlussraum.


Windfang

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4. Einfriedung und Begrünung der Außenanlagen

Der Betriebshof wird an der Bahnhofstraße durch eine ca. 2,40m hohe mit Gestaltungselementen aufgelockerte Wand begrenzt. Diese setzt sich an der Nachbargrenze zum Flurstück 6/9 (Arbeitsamt) bis zum Gebäude D und auf der gegenüberliegenden Seite bis zur linken Gebäudeecke des Nordostgiebels Gebäudes A fort. Als weitere Grundstückseinfassung dient ein ca. 0,40m hoher Mauersockel der am Flurstück 1/1 endet. Von der rechten Gebäudeecke bis zum Mauersockel wird eine Einfriedung aus Zaunelementen errichtet. Gestaltung der nicht bebauten Flächen: - Rasen, Bodendecker sowie - hinter der Einfriedung werden abwechselnd Heckenpflanzen, wie z.B. Schlehe, Feuerdorn, Gartenjasmin u.a. gepflanzt Als Einfriedung des Parkplatzbereiches zur Heinrichstraße dienen ebenfalls Heckenpflanzen. Die Stellplätze werden versickerungsfähig befestigt und die Zufahrten gepflastert. Zur weiteren Verschönerung der Außenanlage werden Einzelbäume, wie z.B. Säuleneiche, Eschenahorn u.a. gepflanzt.